Ein Wochenende in Barcelona


Falls Euer Flieger auch erst am Abend in Barcelona ankommt, so wie meiner, dann lasst Euren Abend doch einfach in einem der Restaurants auf dem Panoramadach der Arenas (Les Arenes) ausklingen. Geniesst einen herrlichen Ausblick über die Plaza Espanya, die am Abend wunderschön erleuchtet wird.

Nehmt die Metro Linie 3 bis zum Pl. Espanya. Seid ihr vor 21:00 dort, nutzt die Chance und besucht zuerst die singenden Fontänen (Font Magica) am Fusse des Nationalmuseums der katalanischen Künste. Das ist einfach ein mega Spektakel und muss man in Barcelona echt gesehen haben. Dann gehts ab auf's Panaramadach der Arena. Hier findet ihr katalanische, italienische und asiatische Restaurants. Also für jeden Gaumen was dabei.



Meine Unterkunft war im Stadtviertel Sants-Montjuic, von daher lag es nahe, dass mein erster Tag mit dem Erkunden des Parks Montjuic begann. Doch kein Start in den Tag ohne leckeres Frühstück!

Ich möchte Euch wirklich das Cafè Tahona in der Cran Via Corts Catalanes ans Herzen legen. Leckere Kaffeespezialitäten, selbstgemachten Kuchen und Süssteilchen, eine riessige Auswahl an liebevoll selbstgemachten Bocadillos... Hmmm, es war alles einfach unglaublich lecker.

 

Man startet die Tour also vom Pl. Espanya aus, der alleine schon einiges zum Bestaunen bietet. Zu Fuss geht's vorbei an den zwei Türmen, entlang der Avenida Reina Maria Cristina direkt in Richting Nationalmuseum. Rund ums Museum erstreckt sich ein Park mit vielen exotischen Pflanzen, Brunnen, Wasserspielen und freilebenden Sittichen, die sehr verspielt und fröhlich zwitschernd, die Besucher des Parks unterhalten.

(Roll-) Treppen hoch und Runter, könnt ihr dort nebest dem Museum, den Torre de Calatreva, das Olympiastadion, die Jardins Joan Maragall und das Fundació Miró besichtigen. Möchtet ihr noch ein wenig mehr Zeit investieren,und einen grandiosen Blick über Barcelona, das Meer und den Hafen geniessen, könnt ihr im Park die Seilbahn nehmen und Euch ganz gemütlich auf den Gipfel des Berges Montjuic bringen lassen. Dort erwartet Euch das Castell de Montjuic.

 

Weitere Infos unter: https://irbarcelona.de/aussichtspunkte-barcelona/castell-de-montjuic/

 

Innerlich glücklich über die wunderschönen Eindrücke und sehr zufrieden waren meine Füsse zumindest erstmal platt nach dem Tag im Park. Ich musste also nicht lange überlegen und habe mich für eine entspannende Thaimassage im Ban Thai Massaje entschieden. (http://www.banthaimasaje.com/) Zum Glück kam ich sofort ohne Termin dran ;-)

 

Ziemlich hungrig vom Tag habe ich auf dem Weg zur Unterkunft dann das Tonku Ramen entdeckt. Ein kleines, aber feines japanisches Restaurant. Eine Ramen war nun genau das Richtige für mich...

(https://www.tripadvisor.ch/Restaurant_Review-g187497-d13004454-Reviews-Tonku_ramen-Barcelona_Catalonia.html)

 

Falls Euch Euer Weg jedoch nicht direkt am Tonku Ramen entlang führt, seid unbesorgt, in Barcelona gibt es unzählige japanische und asiatische Restaurants, die alle leckere Ramen oder auch leckere Bao anbieten. Einfach mal tripadvisorn...

 


Tag zwei - die Altstadt und der Hafen

 

Eines vorweg, je nach Jahreszeit, wenn es das Wetter zulässt, packt die Badesachen ein. Denn Barcelona besticht mit dem Reiz einer Grossstadt direkt am Meer. Was gibt es Schöneres, als den Tag am Meer ausklingen zu lassen?

 

Aber nun beginnen wir erstmal am Plaza Catalunya mit unserer Tour. Falls ihr noch keinen Stadtplan habt, rund um den Platz befinden sich Touristenbüros, für 1€ könnt ihr Euch recht einfach einen Faltplan der Stadt zulegen auf dem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten markiert sind. 

Vom Plaza Catalunya aus erstreckt sich die bekannte "Rambla" bis zum Hafen, rechts und links davon befinden sich viele interessante Sehenswürdigkeiten und auch die gotische Altstadt mit ihrer bekannten Kathedrale ist nur einige Schritte von hier entfernt. Der Stadtteil Santa Caterina, der mir persönlich sehr gefallen hat, liegt direkt neben "el Gòtic". Man durchquert ihn auf dem Weg zur Esglesia de Sta. Maria del Mar. 

Dort findet ihr viele kleine Boutiquen und Shops von katalanischen und spanischen Künstlern und Modedesignern.

Die Produkte sind Made in Spain, die Designs ausgefallen und erobernd das modebewusste Herz im Sturm, das Preis-Leistungsverhältnis ist nahezu unschlagbar...

 

Am Ende der Rambla angekommen, könnt ihr auf dem Weg zum Hafen den Mirador de Colom bewundern. Schlendert doch auf dem Weg zum Strand einfach die Hafenpromenade entlang. Alternativ könnt ihr in der Nähe der Statue in den Bus D20 Maritim einsteigenund Euch bis zum Stadtstrand fahren lassen. Ihr habt die Wahl zwischen den Stränden Sant Sebastià, San Miquel, de la Barceloneta und Somorrosto. Spürt einfach in Euch hinein, welcher Platz Euch eher zusagt. 

Zum Strand möchte ich Euch vorab noch etwas mitteilen. Wer Ruhe sucht, ist hier falsch. Barcelona ist Leben pur. In der Stadt genauso wie am Strand. Dessen sollte man sich vorher bewusst sein. Am Strand wimmelt es von Verkäufern, man bekommt dort alles, von Handtaschen bis zum Mojito. Aber lasst Euch auf das Treiben doch einfach mal ein. Beobachtet und geniesst es, seht es mit Humor. Dann könnt ihr einen wunderschönen Tag am Meer ausklingen lassen.


Tag drei - Auf den Spuren von Gaudi

 

Ein grandioser Künstler der Moderne prägte Barcelona. Über die ganze Stadt verteilt finden sich Bauwerke und künstlerische Einflüsse von Antoni Gaudi, die eine Besichtigung lohnen.

Falls jedoch am Abend der Flieger auf Dich wartet, dann wirst Du auf dieser kleinen Runde die imposantesten Bauwerke zu sehen bekommen.

Eines nur vorweg, am Besten planst Du diesen Tag schon vor deiner Abreise nach Barcelona, denn man kommt nur noch mit Vorreservierung rein. Online Karten kannst Du unter folgendem link bestellen: http://www.sagradafamilia.org/en/tiquets/

Oder möchtest Du lieber eine geführte Tour? Dann findest Du hier interessante und preiswerte Touren: https://www.barcelona.de/de/

 

Fangen wir an mit der Sagrada Familia, einer katholischen Basilika der Moderne. Der Bau begann in 1882 und ist bis heute nicht fertiggestellt. Man plant jedoch bis zum 100. Todestages Gaudis fertig zu werden. Also in 2026! Lohnenswert ist die Besichtigung der Basilika, die 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde trotzdem allemal.

 

Der Park Güell zeigt eines weiteres Lebenswerk von ihm. Gleich vorweg, auch nicht fertig ;-) Der Park war damals als Auftragsarbeit des Industriellen Eusebi Güell als moderne Wohnanlage mit viel Grün drumherum gedacht gewesen. Aufgrund Finanzierungsprobleme konnte das Ganze jedoch nicht wie angedacht zu Ende gebracht werden. Es wurde kurzerhand zum Wohnort von Antoni Gaudi, seinem Vater und seiner Nichte.

Heute kann man dort einen wunderschönen Spaziergang durch die Gartenanlage geniessen. Nehmt Euch doch einfach euer Mittagsessen mit und macht ein Picknick im Park. Es verschönt Euch auch eure Wartezeit bis zum Einlass in die Monumente, denn auch hier kommt ihr ohne Vorreservierung nicht hinein. 

Da der Park Güell auf einem Hügel im Stadtteil Grácia liegt, hat man einen wunderschönen Ausblick über ganz Barcelona, bis hinunter zum Hafen und Meer.

Am Ende des Parks befindet sich das Wohnhaus von Gaudi, in dem sich heute ein Museum befindet und einen kleinen Einblick in das Leben des Künstlers bietet. Falls ihr also nur wenig Zeit habt und Euch die Monumente nicht anschauen könnt, lohnt sich ein Abstecher ins Wohnhaus. Die Tickets kauft man direkt vor Ort und kann auch sofort hinein.

 

Zum Abschluss geht es ins Casa Batllò, Es befindet sich im Stadtteil Eixample, ca. 500 m vom Plaza de Catalunya entfernt und zeigt sich als recht farbenfrohes Monument, das bekannt ist für seine Mosaik, seine wellenförmige Fassade und sein begehbares, geschwungenes Dach.